Wir wollen ja nun bald in's Wasser und so hab' ich
diese Woche mal zwei Nachmittage freigenommen um die
Elektrik zu installieren. Die Anlage ist eigentlich
minimalisiert. Insgesamt sechs Schaltkreise für
Ankerlicht, Instrumente, Innenbeleuchtung, Steckdose
in der Backskiste. Ein Schaltkreis auf der Tafel bleibt
Reserve - man weiß ja nie. Von den üblichen
an Artistik grenzenden Verrenkungen abgesehen hat alles
prima funktioniert und nach dem Anschluß der Gel-Batterie
wurden wir mit einer funktionierenden elektrischen Anlage
belohnt.
Scheuerleisten fertig
Die Schalttafel
Das Wochenende war schnell da und wir fuhren fort mit
der Scheuerleistenmontage. Kleinere Problemchen aber
letztendlich Erfolg. Detaillösungen im Innenbereich
(Zierleisten etc.) nahmen den restlichen Nachmittag
in Anspruch.
Der neue Niedergang
Erste Tätigkeit am Sonntagmorgen: Montage der
neuen Winschen. Kollege Hans hatte nämlich den
neu gefertigten Niedergang mitgebracht, der heute eingebaut
werden sollte. Darum zunächst die Winschen, da
die Montageunterseite ohne eingebauten Niedergang einfach
leichter zu erreichen war. Keinerlei Probleme und so
begannen wir zügig mit der Montage des Niedergangs.
Endlich war es bequem in den Salon "hinunter"
zu steigen. Es liest sich ja so einfach, doch insgesamt
dauerte es einige Stunden. Danach noch zwei neue Innenlampen
montiert und angeschlossen und als letztes für
den Sonntag, nach ausführlicher Reinigung des Kielbereichs
die Tragholme für die Bodenplatten verklebt.
Boden / Tragholme
Innenbeleuchtung
Dann ging's Schlag auf Schlag - Am Vatertag die letzten
Säuberungsarbeiten im Schiffsinneren und entfernen
überschüssiger Dichtmasse an diversen Klampen
und an den Führungsschienen für die Fockschotleitösen.
Batteriebefestigung eingebaut und Schalttafel in ihrer
endgültige Position verschraubt und dergleichen
Kleinkram mehr...
Freitagmorgen noch die Steckdose für die Topbeleuchtung
gesetzt und ab ging's zum slippen. Kurze Zeit später
lag unsere Neptun 22 am Steg. Mast stellen, Wanten spannen
sowie Relingsdrähte einziehen waren die Tätigkeiten
für den Nachmittag. Der verregnete Nachmittag ließ
uns dann früher als sonst nach Hause fahren.
Am Samstag bei Nieselregen zuallererst die Rollfockanlage
zusammen mit dem Segelmacher montiert. Es ist eine SD
70 von der Fa. Facnor - sieht gut und stabil aus - bin
mal gespannt wie sie sich bedienen läßt.
Der Lieferumfang der Anlage ist übrigens sehr komplett.
Dann Motor eingesetzt und getestet - läuft prima.
Abermals zwingt uns das schlechte Wetter den Feierabend
etwas früher einzuläuten.
Der Stapellauf
beginnt
Auf dem Weg in's Wasser
Sonntag - Finale läuft - Kollege Hans bringt die
Leisten für die Motorschachtabdeckung die werden
sofort montiert. Nach der Brotzeit dann Montage der
Pinnensteuerung - bin begeistert, dass ich keine Sonderzubehörteile
benötige. Steckdose für die Steueranlage angebracht
und so wie's aussieht sind wir nun endlich fertig...
Bleibt (bis auf ein paar Kleinigkeiten) nur noch das
Boot auf seinen Liegeplatz zu steuern und zu vertäuen.
Wir brauchen jetzt noch den Segen des TÜV um die
Zulassung zu bekommen und dann kann's am Pfingstwochenende
losgehen...
Vom Slippen gibt's auch ein kleines
Filmchen - Hier
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