und weiter geht's mit großem Elan damit wir bald
in's Wasser kommen. Eine ziemlich lange Liste ist noch
abzuarbeiten bis es soweit ist und manchmal weiß
man gar nicht womit man anfangen soll.
Irgendwann Anfang März habe ich die Schablone
für den Schiffsboden abgenommen und zusammen mit
den Vorlagen für die Innenverkleidung im Salon
zu unserem Schreinermeister und Segelkollegen Hans gebracht,
der alles wieder mal paßgerecht zugeschnitten
hat. Für den Fußboden haben Laminatschichtstoffplatten
in Teak verwendet, da die einfach pflegeleichter sind
als echtes Teak. Die Schottverkleidung besteht aus Teak-furnierter
Sperrholzplatte. Diese Platten haben wir auf beiden
Seiten nur verschraubt - das hält und läßt
sich bei Bedarf wieder abmontieren.
Blick in den Salon
Cockpit noch ohne Instrumente
Als erstes machten wir uns aber dann an die Renovierung
des Masts. Da das Eloxal schon ziemlich angegriffen
war, war guter Rat teuer. Eigentlich blieb nix anders
als den Mast zu schleifen und zu lackieren - doch auf
sieben Anstriche insgesamt hatten wir ehrlich gesagt,
keinen Bock. So begnügten wir uns mit ausgiebigem
Polieren.
Kollege Hans unterstützte uns beim Anbringen einer
Halterung für Ankerlicht und Windex am Mastkopf.
Die Klampen am Mast haben wir dann auch gleich noch
ausgetauscht. Das Einziehen des Stromkabels dauerte
auch mal wieder länger als geplant, da sich immer
wieder Nieten und Schrauben nicht davon abhalten ließen
das einzuführende Kabel auszubremsen. Da ging das
Auswechseln der Rollen für die Fallen noch am schnellsten.
Zwischenstand Innenausbau
Schon wieder ein neues Wochenende und weiter geht's.
Als nächstes waren die seitlichen Nutleisten zur
Abdeckung und Einfassung der Wandverkleidungen im Salon
und zum Vorschiff hin dran. Während Nicole die
Badeleiter zerlegte und aufpolierte machten Hans und
ich uns an den Instrumenteneinbau. Die Anzeige für
Lot und Loge sowie der Kompass wurde montiert. Später
noch die Travellerschiene, diverse Klampen sowie die
Schwertleinenführung. Der letzte Akt des Tages
dann - Montage der restaurierten Badeleiter.
Instrumente
Bugkorb
Sonntagmorgen und heute mal kein Regen - also ran an
den Speck. Hans und ich montierten zunächst den
Bugkorb und den Vorstagsbeschlag. Zog sich wie immer
etwas in die Länge, da wir stellenweise durch den
Bugbeschlag aus Edelstahl bohren mussten. Nach der Mittagspause
war der Heckkorb dran, der sich entgegen unserer Erwartungen
ohne Probleme in "Rekordzeit" anbringen ließ.
Zwischendurch die Montageplatte für die Schalttafel
und die Verteiler-Klemmleiste ausgesägt und angepasst.
Der Heckkorb steht...
Badeleiter hängt
Schließlich begannen wir noch mit der Montage
der Scheuerleiste auf der Steuerbordseite - was wir
aber an diesem Sonntag nicht mehr ganz schafften. Ihr
wisst ja - manchmal dauert es etwas länger...
In der folgenden Woche montierte ich nach Feierabend
noch die Relingsstützenfüße - da ging
mal alles glatt.